Sie finden hier Hinweise zur Schreibtechnik, zur formalen Gliederung, zu Zitaten und inhaltlichen Anmerkungen zum Haupttext, zum Literaturverzeichnis, zum Abgabetermin, zur Sprache, in der die Arbeit verfaßt sein soll, und zur Rückgabe der Arbeit.


1. Schreibtechnik

Alle Blätter werden einseitig mit Schreibmaschine beschrieben. Der Begriff Schreibmaschine schließt selbstverständlich den Computer als Schreibgerät ein. Es sei an dieser Stelle jedoch darauf hingewiesen, daß Computer nur dann verwendet werden sollten, wenn sie und der verwendete Drucker über einen deutschen Zeichensatz mit Umlauten und ß verfügen. Ersatzdarstellungen wie ae, oe, ss usw. sind nicht akzeptabel. Als Schriftsatz sollte Times oder Arial verwendet werden. Es ist darauf zu achten, dass die Qualität des Farbbandes ausreicht, einen gut lesbaren Text auf dem Papier zu erzeugen.
Für spätere Anmerkungen des Dozenten ist ein linker Rand von mind. 4 cm nötig. Lassen Sie 2 cm Rand oben, unten und rechts des Textes.
Für den Haupttext wird der anderthalbfache Zeilenabstand verwendet; für Fußnoten,
Anmerkungen und längere Zitate wird der einfache Zeilenabstand verwendet.
Abschnitte können durch 3-5 Leerstellen oder eine vorangehende Leerzeile gekennzeichnet werden.
Die Seiten werden oben (mitte oder rechts) mit Seitenzahlen versehen. Die Zählung beginnt mit dem Titelblatt. Bitte beachten Sie die DIN beim Schreiben, so muß z. B. hinter jedem Punkt ein Leerschritt stehen. (Hinweise hierzu in Duden, Die deutsche Rechtschreibung: Richtlinien für den Schriftsatz / Hinweise für das Maschinenschreiben)

2. Formale Gliederung

Jede Arbeit beginnt mit einem Titelblatt. Dieses enthält den Titel der Arbeit, den Namen des Verfassers, seine Anschrift und Telefonnummer und eine Angabe darüber, für welches Seminar die Arbeit angefertigt wurde.
Dem Titelblatt folgt das Inhaltsverzeichnis, das alle Kapitel- und Zwischenüberschriften zusammen mit der zugehörigen Seitenzahl enthält. Den Überschriften geht eine Numerierung voraus, die dem Dezimalsystem (1., 1.1, 1.2, 1.2.1 usw.) folgt und die inhaltliche Gliederung der Arbeit abbildet.
Es folgt der Haupttext der Arbeit. Überschriften sind deutlich (zwei zusätzliche Leerzeilen vorher, eine zusätzliche Leerzeile danach) aus dem Text hervorzuheben.

3. Zitate

Jeder Teil der Arbeit (Abschnitt, Satz, Phrase oder Wort), der von anderen Autoren übernommen wurde, muß als Zitat deutlich gekennzeichnet werden. Zitate werden wörtlich, d.h. ohne jede Veränderung, wiedergegeben. Es ist darauf zu achten, daß der fehlende Zusammenhang oder Auslassungen nicht zu Sinnentstellungen führen.
Zusätze werden in eckigen Klammern eingeschlossen. Auslassungen werden durch [...] gekennzeichnet.
Hinzugefügte Hervorhebungen (z. B. Unterstreichungen) werden durch den Zusatz (also in [ ] ) "Hervorhebungen von X.Y.") gekennzeichnet.
Kürzere Zitate werden in den Text eingearbeitet und in Anführungsstriche eingeschlossen. Achtung: Auch hier sind grammatische Änderungen am Zitat (um sie dem eigenen Satz anzupassen) nicht erlaubt! Sollten sie unumgänglich sein, so sind sie zu kennzeichnen.
Längere Zitate werden mit einem Satz eingeleitet, 3-5 Leerstellen eingerückt und einzeilig als Block geschrieben (Blockzitate).
Für Zitate im Zitat werden einfache Anführungsstriche (') verwendet, auch wenn beim Autor doppelte (") stehen.
Jedes Zitat muß durch einen Verweis auf die Quelle belegt werden. Hierzu wird im Anschluß an das Zitat der Nachname des Autors (oder die Nachnamen der Autoren durch / getrennt) gefolgt von der Jahreszahl in Klammern genannt. Die Seite des Werkes, aus dem das Zitat stammt, wird der Jahreszahl, getrennt durch einen Doppelpunkt (:), angefügt.
Bsp.l: Meder (1987: 147), Baur/Meder (1989: 120)

4. Inhaltliche Anmerkungen zum Haupttext

Bemerkungen, weiterführende Hinweise, Belege u.ä., die im fortlaufenden Text stören würden, können in Fußnoten oder Anmerkungen untergebracht werden. Mit Fußnoten und Anmerkungen ist jedoch sparsam umzugehen.
Im Haupttext werden die Stellen, auf die sich die Fußnoten oder Anmerkungen beziehen, durch eine hochgestellte Zahl gekennzeichnet. Diese Zahl wird vor der Fußnote oder Anmerkung wiederholt. Fußnoten oder Anmerkungen müssen für die ganze Arbeit durchnumeriert werden.
Fußnoten oder Anmerkungen erscheinen entweder am Ende der zugehörigen Seite durch einen kurzen Strich vom Haupttext getrennt oder am Ende der Arbeit. Im letzten Falle sind die Fußnoten oder Anmerkungen auf das allernotwendigste Maß zu beschränken.
Quellennachweise für Zitate werden, wie schon erwähnt, dem Zitat folgend direkt in den Haupttext geschrieben und nicht in die Fußnoten.

5. Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis enthält die Titel der zitierten oder sinngemäß eingearbeiteten Literatur. Es ist darauf zu achten, daß nur wirklich benutzte Literatur im Literaturverzeichnis steht. - Das Literaturverzeichnis ist keine Bibliographie!
Das Literaturverzeichnis ist alphabetisch sortiert. Dabei werden Umlaute (ä, ö, ü) wie die zugehörigen Vokale (a, o, u), nicht wie ae, oe, ue sortiert (lexikographische Anordnung)!
Das Literaturverzeichnis wird einzeilig geschrieben; die einzelnen Literaturangaben sind durch eine zusätzliche Leerzeile voneinander getrennt.
Eine Literaturangabe beginnt mit dem Namen des Autors (der Autoren), so wie er im Text zitiert wurde. Darauf folgt das Erscheinungsjahr in Klammern.

Die folgenden Teile unterscheiden sich je nach Quellenart:

Der Titel der jeweils selbständigen Schrift (Monographie, Sammelband, Zeitschrift) wird durch Unterstreichung ausgezeichnet. Sofern es das verwendete Schreibsystem (z. B. Computer) zuläßt, kann dafür auch eine kursive Schrift gewählt werden.

Selbständige Schriften
Name, Vorname (Jahr): Titel. Ort: Verlag. (= Reihentitel) [Bibliographische Zusätze]
Eco, Umberto (1988): Wie man eine wissenschaftliche Abschlußarbeit schreibt. Heidelberg: Müller. (= UTB; 1512) [Original italienisch, Milano 1977]

Zeitschriftenartikel
Name, Vorname (Jahr): "Titel." In: Zeitschriftentitel. Jahrgang (Jahr); Seiten Baur, Rupprecht S. / Meder, Gregor: "Die Rolle der Muttersprache bei der schulischen Sozialisation ausländischer Kinder." In: Diskussion Deutsch 20 (1989) ; 119-135.


Aufsätze aus Sammelbänden
Name, Vorname (Jahr): "Titel." In: Sammelbandherausgeber (Hrsg.): Sammelbandtitel. Ort: Verlag; Seiten. Götz, Manfred (1982): "Das Türkeitürkische. Eine grammatische Skizze." In: Birkenfeld, Helmut (Hrsg.): Gastarbeiterkinder aus der Türkei. Zwischen Eingliederung und Rückkehr. München: Beck; 97-111.
Werden mehrere Beiträge aus einem Sammelband aufgeführt, so kann der Sammelband selbst in das Literaturverzeichnis aufgenommen und mit einer Kurzangabe darauf Bezug genommen werden. Götz, Manfred (1982): "Das Türkeitürkische. Eine grammatische Skizze." In: Birkenfeld (Hrsg.) (1982); 97-111.

6. Abgabetermin

Der Abgabetermin ist in der Regel das Ende des Semesters.

7. Sprache

Schriftliche Arbeiten werden in der Regel in deutscher Sprache angefertigt.


8. Rückgabe der Arbeit

Die Rückgabe der Arbeit erfolgt nur nach vorheriger Besprechung der Arbeit!

[Stand: SS 1998]