Infos zum Fach Soziologie und Aufbau des Studiums
Jährlich, meist im Februar, findet ein UniInfoTag für interessierte OberstufenschülerInnen statt. Sowohl am Campus Essen als auch am Campus Duisburg finden Infoveranstaltungen der Soziologie statt. Informationen zum Studiengang, Flyer und Modulhandbuch finden sich auf den Seiten des Instituts – unter Studiengänge. Gern können Sie auch einen persönlichen Gesprächstermin mit der Studienberatung ausmachen. Ebenso ist es möglich, sich in die Vorlesungen hineinzusetzen – entweder regelmäßig im Rahmen eines Schülerstudiums als auch „einfach so zum Schnuppern“. Die Vorlesungstermine finden sich unter lsf.uni-due.de bei „Gesellschaftswissenschaften“. Bitte beachten Sie, dass Sie an Vorlesungen unangemeldet teilnehmen können, nicht jedoch an Seminaren, Übungen und Tutorien.
Ein Soziologie-Studium ist kein sozialpädagogischer Studiengang, d.h. Sie werden nicht dazu ausgebildet, später direkt „am Menschen“ zu arbeiten. In der Regel sind die Berufsfelder der sozialen Arbeit für Soziologie-AbsolventInnen nicht offen, obwohl es natürlich einige Grenzfälle gibt.
An der Universität Duisburg-Essen ist der BA Soziologie ein Ein-Fach-Bachelor, d.h. Sie können parallel keinen weiteren zulassungsbeschränkten Studiengang studieren. Zudem ist der BA Soziologie bereits als Vollzeitstudiengang angelegt. Im ersten Studienjahr gibt es allerdings einige politikwissenschaftliche Veranstaltungen, die besucht werden müssen. Außerdem werden ca. 12 Credits in Ergänzungskursen (Sprachkurse, Schlüsselqualifikationen, studium liberale) vergeben.
Im BA Soziologie und MA Soziologie liegen die Veranstaltungen der ersten vier Fachsemester meistens so, dass Sie die Kurse beider Studienjahre ohne zeitliche Überschneidungen parallel besuchen können. Dadurch können Sie den Besuch einer Veranstaltung verschieben oder vorziehen. Um Prüfungen des 5. und 6. Fachsemesters im BA Soziologie zu absolvieren, müssen Sie das erste Studienjahr erfolgreich abgeschlossen haben. Jedoch werden im BA Soziologie die Veranstaltungen turnusmäßig angeboten (Sommerveranstaltungen/Winterveranstaltungen).
Der Ergänzungsbereich dient dazu, Bachelor-Studierenden einen Blick über den Tellerrand des eigenen Fachs hinaus zu ermöglichen. Im Ergänzungsbereich 1 können Schlüsselqualifikationen und Sprachkenntnisse erworben werden. Im Ergänzungsbereich 3 (Studium Liberale) werden Veranstaltungen aus anderen Fachbereichen besucht. Studierende den Masterstudiengängen können die Veranstaltungen des Ergänzungsbereichs ebenfalls als freiwillige Zusatzveranstaltung belegen.
Der E2-Bereich wird institutsintern abgedeckt. Diese Veranstaltung („Einführung in das Studium und die Arbeitstechniken der Soziologie“) sollten Sie dringend zum Studienbeginn, spätestens im dritten Fachsemester besuchen. Auskunft hierzu erteilt die Mentoring-Beauftragte des Instituts für Soziologie.
Die E1- und E3-Kurse sind unterschiedlich kreditiert. Schauen Sie dazu ins Online-Vorlesungsverzeichnis unter „Ergänzungsbereich für BA- und MA-Studierende“. Die Anmeldung erfolgt über das LSF, die Kurse werden vom Institut für Optionale Studien (IOS) angeboten. Dieses steht auch für Nachfragen zur Verfügung. Beachten Sie, dass die Anmeldezeiten sich nicht mit denen des Instituts decken, sondern häufig früher sind (besonders für Sprachkurse).
Wir empfehlen dringend, dass Sie den E-Bereich früh absolvieren und nicht bis zum letztmöglichen Semester warten. Nicht immer wird es möglich sein, dass Sie Ihre Wunschveranstaltung belegen. Im neuen Studienverlaufsplan sind die Veranstaltungen zwar spät aufgeführt, besucht werden können diese aber bereits ab dem 1. Fachsemester.
Für den Ergänzungsbereich (E-Kurse oder E-Module) ist das Institut für Optionale Studien (IOS) zuständig. Die Prüfungsergebnisse der E-Bereichs-Kurse fließen nicht in die Gesamtnote des BA-Studiums ein und werden auch nicht im Zeugnis aufgeführt. Eventuelle Noten können Sie sich allerdings ggf. von den Dozierenden gesondert dokumentieren lassen.
Wenn Sie im BA Soziologie oder unseren Masterprogrammen studieren, haben Sie die Möglichkeit, mit ERASMUS ins Ausland zu gehen. Hier können Sie selbst entscheiden, ob Sie für ein oder zwei Semester ins Ausland gehen möchten. Informationen hierzu erhalten Sie insbesondere in der Sprechstunde der Auslandskoordinatorin am Institut für Soziologie. Vorab können Sie sich schon einmal auf der Internationales-Website des Instituts für Soziologie oder beim Akademischen Auslandsamt der UDE informieren.
Wenn Sie an einer Universität im Ausland studieren möchten, mit der das Institut für Soziologie kein Kooperationsabkommen unterhält, so ist dies eventuell als sogenannter Free Mover möglich. Dies hängt von den Bestimmungen der Gasthochschule ab. Bitte bedenken Sie, dass in diesem Falle Studiengebühren an der Gasthochschule anfallen können. Hinsichtlich möglicher Finanzierungsoptionen können Sie sich von der Auslandskoordinatorin des Instituts beraten lassen. Auch ein Aufenthalt an einer Nicht-Partnerhochschule sollte gut mit der Auslandskoordinatorin abgesprochen sein.
Wenn Sie im BA Globale und Transnationale Soziologie studieren, ist ein einjähriger (2 Semester) Auslandsaufenthalt an einer unserer Partneruniversitäten obligatorisch und in den Studienverlaufsplan des dritten Studienjahres integriert. Sie müssen dieses Auslandsjahr absolvieren, um den Studiengang erfolgreich abschließen zu können.
Um das Pflichtpraktikum angerechnet zu bekommen, müssen Sie an der Universität Duisburg-Essen eingeschrieben sein. Der Praktikumsplatz muss zudem mit der Praktikumsbeauftragten abgesprochen werden. Weitere Informationen zum Praktikum finden sich hier.
Der Besuch eines begleitenden Kolloquiums ist Pflicht und gehört zum Abschlussmodul, also zur Abschlussarbeit. Sie besuchen ein Kolloquium in der Regel regelmäßig während der Vorlesungszeit, es kann aber auch Kolloquien im Rahmen der Sprechstunden geben. Welches Kolloquium Sie besuchen müssen, hängt von Ihren GutachterInnen/ThemenstellerInnen der Abschlussarbeit ab. Melden Sie sich VOR Beginn der Vorlesungszeit frühzeitig bei Ihren möglichen GutachterInnen/ThemenstellerInnen und besprechen Sie den Kolloquiumsbesuch. In welcher Form das Kolloquium stattfindet, entscheiden die GutachterInnen/ThemenstellerInnen. Nicht alle Kolloquien werden hier im LSF angezeigt, es werden von allen GutachterInnen/ThemenstellerInnen Kolloquien angeboten, fragen Sie nach!