Bewegungs- und Trainingswissenschaft / Biomechanik des Sports

Neue Publikationen

31.03.2025 Effekte höheninduzierter posturaler Bedrohung beim Gehen

Junge Erwachsene liefen fünf Meter auf dem Boden (keine posturale Bedrohung) und 80 cm über Bodenhöhe (posturale Bedrohung) mit freier und eingeschränkter Armbewegung. Unabhängig von der Armbewegungsbedingung führte die höheninduzierte posturale Bedrohung zu einer Verschlechterung des emotionalen Zustands (u.a. erhöhte Sturzangst) und des Gangverhaltens (u.a. Abnahme der Gehgeschwindigkeit). Zum Teil erhöhte sich die Verschlechterung, wenn beim Gehen über Bodenhöhe die Armbewegung eingeschränkt war. Die Verstärkung der höhenbedingten Verschlechterung des emotionalen Zustands und des Gehens bei eingeschränkter Armbewegungen unterstreicht die Bedeutung stabilisierender, freier Armbewegungen für die dynamische Haltungskontrolle.

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24.03.2025 Pendelmodell zum Vergleich von Kraftdaten

In Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der Universität des Saarlandes und gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wurde ein Zwei-Punkt-Pendel verwendet, um zwei Kraftmessplatten miteinander zu vergleichen. Die erzielten ICC-Werte lassen sich als „ausgezeichnet“ einstufen. Somit erzeugte die verwendete Methode nahezu identische Schwingungen in der x- und y-Achse zur Berechnung des Druckmittelpunkts (center of pressure).

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17.01.2025 Monitoring von Ermüdung im Handball

In Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden der Universität Konstanz und des Universitätsklinikums Essen wurden subjektive (Fragebögen) und objektive (Sprungtest) Parameter der Ermüdung kurz- (1 Trainingseinheit), mittel- (1 Trainingswoche) und langfristig (1 Saison) bei 100 Handballspieler*innen erfasst. Im Ergebnis scheinen die subjektiven im Vergleich zu den objektiven Parametern sensitiver für die Detektion von Ermüdung zu sein.

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12.01.2025 Körperliche Aktivität und Fitness bei Pflegeheimbewohner*innen

In Kooperation mehrerer Forschungsgruppen wurden Zusammenhänge zwischen niedriger/hoher Aktivität und niedriger/hoher Fitness bei 180 Pflegeheimbewohner*innen geprüft. Personen mit niedriger gegenüber hoher Aktivität und Fitness zeigten eine geringere Unabhängigkeit bei Tätigkeiten des Alltags, einen geringeren Bewegungsradius und eine geringere motorische Kapazität.

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09.12.2024 Armbewegung kompensiert keine Ermüdungseffekte bei Erwachsenen

Junge Erwachsene (N=52) im Alter von 23±2 Jahren führten den Y-Balance Test für die unteren Extremitäten (YBT-LQ) mit freiem wie auch eingeschränktem Armeinsatz vor und nach einer Ermüdungsaufgabe durch. Der eingeschränkte Armeinsatz und die Ermüdung führten bei getrennter aber nicht bei kombinierter Analyse zu Leistungseinbußen im YBT-LQ. Somit scheint auch bei jungen Erwachsenen die „Upper Body Strategy“ keine kompensatorische Wirkung auf ermüdungsbedingte Leistungsdekremente im Gleichgewicht zu haben.

Die Veröffentlichung des Artikels wurde durch den Open Access Publikationsfonds der UDE im Rahmen des Projekts DEAL gefördert.

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02.12.2024 Akzeptanz von e-mental Health-Interventionen

In Zusammenarbeit mit Mitarbeitenden des Universitätsklinikums Essen wurden 382 Leistungssportler (167 Frauen) zur Akzeptanz von digital bereitgestellten Interventionen zur mentalen Gesundheit befragt. Es zeigte sich, dass u.a. die Faktoren, Geschlecht, finanzielle Situation, depressive Symptome und das Vertrauen in digitale Informationen die Akzeptanz vorhersagen können.

Die Veröffentlichung des Artikels wurde durch den Open Access Publikationsfonds der UDE im Rahmen des Projekts DEAL gefördert.

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